Dovers World
  Zeit
 
Der Radiosender Musikbox FM.
 
Moderator(freundlich):
„Guten Abend, heute ist auf Musikbox FM wieder eure Wunschbox, ruft an und wünscht euch ein Lied. Wen darf ich jetzt in der Leitung begrüßen?“
 
Anrufer:
„Mein Name ist Phillip und ich wünsche mir das Lied ‚Organ²/ASLSP‘ von John Cage.“
 
Moderator:
„Moment ich schaue mal kurz nach.“
 
Der Moderator sucht eine Weile im Computer.
 
Moderator:
„Also nein, es tut mir leid, aber dieses Lied haben wir nicht.“
 
Phillip:
„Das Lied gibt es auch nicht auf CD, Du mußt rüber schalten zur St.Burchardt-Kirche in Halberstadt. Das Lied läuft da zwar schon eine Weile, aber das macht nichts. Es wird noch über 600 Jahre laufen, es fing sowieso mit einer Pause an, die drei Jahre ging.“
 
Moderator(verwundert):
„600 Jahre? Wer soll es denn so lange aufführen, das geht doch gar nicht.“
 
Phillip:
„Das funktioniert so ähnlich wie eine Drehorgel. Sie wird aufgezogen und spielt dann viele Jahre von alleine. Eigentlich dauert das Stück normal abgespielt 29 Minuten. Aufgeführt wird es aber 639 Jahren.“
 
Moderator(irritiert):
„Und das soll so lange gehen?“
 
Phillip:
„Manche Akkorde klingen Jahre oder gar Jahrzehnte, Tonwechsel finden höchstens alle paar Monaten statt. Es ist Musik in extremer Zeitlupe.“
 
Moderator:
„Was hat denn das aber bitte für einen Sinn?“
 
Phillip:
„Es soll zeigen wie gut es uns nach all den Kriegen geht. In keiner anderen Zeit hatte man die Zeit gehabt für solch ein Projekt. Uns geht es gut, das soll dieses Stück zeigen.“
 
Moderator:
„Wenn es uns nicht so gut gehen würde, dann hätten wir nicht die Zeit so etwas unwichtiges zu bauen. Es tut mir leid, aber ich verstehe immer noch nicht den Sinn, der da hinter stecken soll.“
 
Phillip:
„Ich finde es sehr interessant, dieses Stück können sogar unsere Kinder und Enkel erleben.“
 
Moderator(verärgert):
„Also, das ist doch aber keine Musik mehr. In was für einer Zeit leben wir eigentlich? Damals in den Siebzigern und Sechzigern war die Musik viel besser, da hatte man auch nicht so etwas sinnloses gebaut.“
 
Phillip:
„Die Orgel hat man nach der Blockwerkorgel in Halberstadt von 1361 gebaut. Sie war damals die modernste Orgel Europas.“
 
Moderator:
„Musik muß von Menschen gespielt werden, nicht von so einer aufziehbaren Orgel.“
 
Phillip:
„Menschen haben die Orgel aber erbaut, da steckt viel Leidenschaft und Herz in diesem Projekt.“
 
Moderator(ärgerlich):
„Bald wird es bestimmt auch Bücher geben, wo ein Mensch eine Seite liest und diese und die vorherigen Seiten dann im Sterbebett seinem Kind erzählt. Jede Generation liest eine Seite und nach 300 Seiten, also nach 300 Generationen ist das Buch durchgelesen. Totaler Schwachsinn sowas.“
 
Phillip(zufrieden):
„Ich finde deine Idee aber gut. Das kann man ja auch mit Filmen machen. Pro Generation kommt eine Indiana Jones Folge raus. Oder eine Star Wars Trilogie.“
 
Moderator:
„Im Fußball wird es das vielleicht auch geben. Ein Fußballer spielt nur ein Spiel, es ist das Spiel seines Lebens, er hat sein ganzes Leben für dieses eine Spiel trainiert. Ein Spieltag findet alle 50 Jahre statt, eine Saison dauert 50 mal 34 Jahre.“
 
Phillip:
„Oder das Spiel an sich dauert nicht 90 Minuten – sondern 50 Jahre.“
 
Moderator(irritiert):
„50 Jahre ? Wie soll das denn gehen?“
 
Phillip:
„Jeden Tag werden 90 Minuten gespielt, am Montag ist frei. Und nach 50 Jahren wird abgepfiffen.“
 
Moderator(verärgert):
„So ein Quatsch. Wir leben zwar in einer schnellebigen Zeit, aber man kann es auch übertreiben. Mit Konzerten könnte man das auch machen.“
 
Phillip:
„Genau, ein Konzert dauert dann nicht zwei Stunden sondern zwei Monate. Im Konzertsaal gibt es Schlafsäcke zum Schlafen. Und eine Küche wo Essen gemacht wird.“
 
Moderator:
„Die Band braucht pro Instrument drei Leute, die sich immer abwechseln. Aber wer soll solch lange Stücke komponieren?“
 
Phillip:
„Man kann es ja so machen wie mit der Orgel in Halberstadt, pro Stunde ein Ton oder so. Oder man läßt die Lieder von einem Computer erstellen.“
 
Moderator:
„Oder die Musiker jammen einfach die ganze Zeit. Oder die komponieren ein paar Jahre für diesen einen Auftritt, der Wochen geht.“
 
Phillip:
„Genau. Und wie du schon sagtest, die brauchen pro Instrument mehrere Leute. Wobei ja zwei schon reichen würden. Wenn zum Beispiel der Sänger mit seiner Schicht fertig ist, dann macht er stage diving, er wird vom Publikum getragen. Dabei kann er ja dann schlafen.“
 
Moderator:
„Wie wäre es dann mit Computerspielen? Könnte man höchstens nur ein Spiel durchspielen in seinem Leben?“
 
Phillip:
„An einem Spiel wären über hundert Leute beschäftigt es zu programmieren, die Grafik zu zeichnen und die Musik zu komponieren. Ein Spiel durchzuspielen dauert ein Leben. Ein lebenslänglicher Sozialhilfeempfänger war dann nicht sein Leben lang arbeitslos sondern zum Beispiel erfolgreicher Pirat oder Detektiv oder Soldat in einem Videospiel.“
 
Moderator:
„Na gut, wir haben uns jetzt genug verrückte Sachen ausgedacht. Ich glaube ich nehme jetzt einen anderen Anrufer ran, schließlich kann man sich hier Songs wünschen. Die in normaler Länge sind.“
 
Phillip:
„Wollen wir es nicht auch mit diesem Gespräch so machen? Es dauert drei Stunden und deine Sendung geht nicht eine Stunde – sondern ein ganzen Tag.“
 
Moderator:
„Nein, das geht nicht. Nach meiner Sendung kommt der Berlin-Report.“
 
Phillip:
„Der geht dann auch länger. Laß uns mal unser Gespräch länger machen. Du kannst ja einen neuen Anrufer rannehmen und mich trotzdem in der Leitung lassen.“
 
Moderator:
„Na gut, machen wir es so. Wen habe ich jetzt in der Leitung?“
 
Anrufer:
„Ich bin die Diana. Ich will mir jetzt aber kein Lied wünschen. Ich würde viel lieber noch etwas über die Langzeit-Orgel in Halberstadt wissen. Das finde ich nämlich ganz interessant.“
 
Phillip(glücklich):
„Wie wird sich wohl diese Orgel an verschiedenen Orten im Raum anhören? Verändert sich unser Eindruck im Laufe der Zeit durch die mechanische Beanspruchung der Pfeifen?“
 
Diana:
„Über die Jahre würden sich die Pfeifen bestimmt abnutzen.“
 
Moderator(genervt):
„Man kann es ja so machen, daß nach hundert Jahren die Orgel automatisch ihre Pfeifen auswechselt. Aber ich halte das ganze für sinnlos. Das ist doch keine richtige Musik mehr.“
 
Diana:
„Wie denken die Menschen in 600 Jahren über dieses Experiment?“
 
Phillip:
„Das würde ich auch gerne wissen.“
 
Moderator:
„Die denken dann bestimmt, daß wir eine Schraube locker hatten.“
 
Diana:
„Wie teuer ist denn eigentlich dieses Projekt?“
 
Phillip:
„600.000 Euro.“
 
Moderator(verärgert):
„Das gibt es doch nicht. Mit diesem Geld sollte man lieber armen Menschen helfen.“
 
Phillip:
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, er braucht auch Nahrung für den Geist.“
 
Moderator:
„Nahrung für den Geist. Das ist doch alles Schwachsinn.“
 
Diana:
„Was wäre, wenn durch einen Flugzeugabsturz oder ein Naturereignis die Aufführung abgebrochen werden müßte?“
 
Moderator:
„Dann wäre der Schwachsinn endlich vorbei.“
 
Phillip:
„Ein Orkan oder ein Kometeneinschlag wäre auch musikalisch, das würde dann zum Lied dazu gehören.“
 
Diana:
„Dann wäre das Musikstück aber leider zu Ende. Ich finde es toll, daß einer mal an die nächsten 639 Jahre denkt.“
 
Moderator:
„Man sollte sich lieber überlegen, wie man den Klimawandel stoppen könnte. Das wäre was brauchbares, nicht so eine blöde aufziehbare Orgel.“
 
Phillip:
„Die Leute sollten nicht dauernd mit dem Auto unterwegs sein und die Umwelt verpesten, sie sollten lieber zu Hause bleiben und die Orgel im Radio hören.“
 
Moderator:
„Was gibt es denn da schon zu hören? Man macht das Radio an und man hört nur einen Ton oder einen Akkord.“
 
Diana:
„Die Leute können doch die Gitarre nehmen und was dazu spielen.“
 
Phillip:
„Genau, und das muß ja nicht nur ein Ton sein, das kann ruhig normal gespielt werden. Man kann das dann aufnehmen und später mal den Kindern geben. Und wenn die ein Instrument gelernt haben, dann können sie diese Aufnahmen fortsetzen.“
 
Diana(fröhlich):
„Wir könnten es ja gleich mit diesem Gespräch so machen. Von uns dreien macht einer immer eine Pause, wir wechseln uns in Schichten ab. Und wenn wir irgendwann in vielen Jahren sterben übernehmen dann unsere Kinder, die wir in einer Pause gezeugt haben, diese Sendung. Sie geht über viele Generationen.“
 
Moderator:
„So ein Quatsch.“
 
Phillip:
„Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiichchchchchchchchchch
ffffffffffffffffffffffffffffffffffffiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnn
nnnnnnnnnnnnnnnnnnddddddddddddddddeeeeeeeeeeeeeee diiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesssssssssssssssssseeeeeeeee Iiiiiiiiiiiiiidd“
 
Moderator(unterbricht):
„Was wird das denn jetzt?“
 
Phillip:
„Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiddddddeeeeeeeeeeeeeee
gggggggaaaaaaaaaaaaaaaaaaannnnzzzzzzzzzzzzzzz
gggguuuuuuuuuuuuuuuuuuuuttttttttttttttttt.“
 
Diana:
„Ddddddddddddddaaaaaaaaaaaaaaaannnnnnnn
nnnnnnnnnnkkkkkkkkkkkeeeeeeeeeeeeeeee.“
 
Moderator:
„Das geht jetzt aber zu weit.“
 
Phillip:
„Nnnnnniiiiichchchchchtttttttttt
ssssssssssssooooooooooo
schschschschschnnnnnnnnnneeeeeeeeeeeeeeeeeelllllllllllllllll.“
 
Moderator(genervt):
„Ich glaube ich schmeiß euch jetzt aus der Leitung.“
 
Phillip(enttäuscht):
„Spielverderber.“
 
Diana:
„Lllllaaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnnngggggggssssss
sssssaaaaaaaaaaaammmmmmmmmeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrrr.“
 
Moderator:
„Wir sollten lieber etwas Musik spielen.“
 
Phillip:
„Kannst du nicht ein Plattenspieler nehmen, eine Single auflegen und auf 33 schalten?“
 
Moderator:
„Dann würde man aber denken, daß Barry White singt.“
 
Diana:
„Ddddddddaaaaaaassssss wwwwwwäääääääääärrrrrreeeee passend. Manno, warum hast du aufgehört, Phillip?“
 
Phillip:
„Weil der Moderator uns sonst aus der Leitung wirft.“
 
Diana:
„Ich finde das gut, alles etwas langsamer zu machen. Ich fange morgen beim Einkaufen damit an. Ich werde bei allen Artikel im Supermarkt lesen, ob da nicht zu viel Fett oder Konservierungsstoffe drin sind.“
 
Phillip:
„Und du kannst da gleich mal nicht für ein paar Tage sondern für einen Monat oder ein Jahr einkaufen. Also achte auch auf das Haltbarkeitsdatum.“
 
Moderator:
„Das würde ja ewig dauern. Wie lange hat Penny noch mal offen? Von 7 – 22 Uhr, oder?“
 
Diana:
„Der Einkauf wird dann Stunden dauern. Zwischendurch muß ich aber was essen. Schade, daß man nicht für ein paar Tage im Voraus essen kann.“
 
Moderator:
„Unser Körper ist für solch einen Blödsinn nicht gemacht.“
 
Phillip(glücklich):
„Mit der Zeitung kann man es aber machen. Man kauft sich jeden Tag eine und packt die unters Bett. Und nach einem Monat kramt man die heraus und liest alle. Das wären 30 Zeitungen, die man lesen muß, das wird auch einen Tag dauern, mindestens, wenn nicht gleich mehrere Tage.“
 
Diana(traurig):
„Mit dem Duschen kann man es leider nicht machen. Denn nur einmal duschen im Monat, da würde man nach einer Weile stinken. Auch wenn man 8 Stunden duschen würde.“
 
Phillip:
„Aber mit dem Rasieren kann ich es so machen. Ich lasse mir einen Bart wachsen und nach einem Monat rasier ich mich immer.“
 
Diana:
„Mit den Fingernägeln kann man es auch machen. Aber es ist schade, daß man sich die nicht so schneiden kann, daß die einen Monat nicht mehr wachsen. So laufe ich nach drei Wochen mit langen Fingernägeln rum.“
 
Moderator(genervt):
„Mit dem Anziehen geht das auch nicht, schließlich sollte man seine Socken täglich wechseln.“
 
Phillip:
„Schade, daß man nicht alles etwas langsamer machen kann. Die Zeit müßte langsamer vergehen. Also so, daß man zum Beispiel in einer Stunde ein ganzes Buch durchlesen kann.“
 
Diana:
„Oder kochen in fünf Minuten. Und ein Film würde dann nur zehn Minuten statt zwei Stunden dauern.“
 
Moderator:
„Und dieses Gespräch wäre auch gerade mal ein paar Sekunden lang.“
 
Phillip:
„Das wäre so eine Art Zeitmaschine, die man dafür bräuchte. Physiker sollten nicht dauernd irgendwelche Teilchenbeschleuniger entwickeln, die sollten lieber etwas bauen womit die Zeit langsamer vergeht.“
 
Diana:
„In dieser Zeitmaschine würden meine Hausarbeiten für die Uni ein paar Minuten und nicht etwa Stunden dauern.“
 
Phillip:
„Die Zeit ist eine Einheit in der Physik, sie läßt sich berechnen. Also müßte es gehen. Wie war das noch mal? v = s*t war die Formel, ‚t‘ steht für die Zeit.“
 
Moderator(genervt):
„Wir müssen jetzt langsam Schluß machen. Unser Gespräch darf nicht Stunden dauern.“
 
Phillip:
„Es geht doch erst ein paar Minuten.“
 
Diana:
„Oder wenn man krank wird, dann geht man in diese Zeitmaschine und kuriert sich erst mal aus. Und nach ein paar Tagen geht man aus dieser Maschine und in Wirklichkeit sind gerade mal ein paar Stunden vergangen.“
 
Phillip:
„Wie wäre es mit einer Maschine mit der die Zeit ganz schnell vergeht? Kurz vor Weihnachten, wenn man es nicht mehr aushält mit der Neugier, geht man dann in diese Maschine und drückt auf einen Knopf. Danach geht man raus. Für einen sind nur ein paar Sekunden vergangen, in Wirklichkeit sind ein paar Tage vergangen – und es ist Heilig Abend.“
 
Moderator:
„Genau, wie wäre es eigentlich mit Weihnachten? Sollte man nicht einen ganzen Monat Weihnachten feiern? Und jeden Tag ein Geschenk auspacken?“
 
Diana(glücklich):
„Auja, das wäre toll. Oder mehrere Tage Geburtstag haben, das würde mir gefallen.“
 
Phillip:
„Man sollte das Wochenende verlängern und die Arbeitswoche verkürzen. Also Montag bis Mittwoch ist Arbeit und der Rest der Woche ist Wochenende.“
 
Diana:
„Oder nur der Montag ist Arbeitstag und die anderen Tage sind frei.“
 
Moderator:
„Das würde aber unsere Wirtschaft lahmlegen.“
 
Phillip:
„Dann arbeitet man in einer Zeitmaschine. Man arbeitet in ihr 8 Stunden und wenn man aus der Maschine rausgeht, dann sind in Wirklichkeit gerade mal 30 Minuten um.“
 
Moderator:
„Ichdewrsnan. MnknshhrMkwn.“
 
Diana:
„Hä?“
 
Moderator:
„Mritlg, IseinerZe, dagtdeZtschrum.“
 
Phillip:
„Was ist denn jetzt?“
 
Moderator:
„Ichbngtobervnechdfkt.“
 
Diana:
„Ich glaube ich weiß, was er macht. Er verarscht uns gerade.“
 
Phillip:
„Wie?“
 
Moderator:
„IchgeDaktdf.“
 
Diana:
„Er sagt uns gleich, daß er in einer Zeitmaschine sitzt wo für ihn die Zeit langsamer verläuft.“
 
Moderator:
„Hey, Diana, nicht schlecht.“
 
Phillip:
„Was hast du denn erzählt?“
 
Moderator:
„Das letzte war : ‚Ich glaube Diana kommt drauf.‘ So, Kinder, wir wollen jetzt wieder Musik hören. Ich bedanke mich für das Gespräch, ich wünsche mir jetzt selber ein Lied wenn ihr schon nicht wollt. Ich lege jetzt ‚Time Machine‘ von Joe Satriani auf.“
 
Das Lied wird jetzt abgespielt. In normaler Länge.
 
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