Dovers World
  Lexikonmethode
 
In dem Büro des Psychologen Herr Degner klopft es an der Tür.
 
Degner:
„Herein.“
 
Herr Wurfpütz betritt den Raum und setzt sich.
 
Wurfpütz:
„Guten Tag, mein Name ist Herr Wurfpütz. Ich habe heute einen Termin bei Ihnen. Ich hoffe Sie können mir auch dienen.“
 
Degner(freundlich):
„Na gut. Was für ein Problem haben Sie denn ?“
 
Wurfpütz:
„Ich habe ein großes gewaltiges Problem. Ich könnte alles hinwerfen und fluchen, god damn.“
 
Degner:
„Nun gut. Was ist denn ihr Problem?“
 
Wurfpütz:
„Ein kleiner Engel, ein lustiger Gesell war ich früher. Ich habe alles gelesen von Goethe über Kästner bis Dürer.“
 
Degner:
„Also bisher haben Sie mir ihr Problem noch nicht gesagt.“
 
Wurfpütz:
„Das Schreiben ist meine Kunst, ich beherrschte sie einst gut. Doch jetzt ist alles weg, ich habe keine Hoffnung und keinen Mut.“
 
Degner:
„Lassen Sie mich raten : Sie sind ein Schriftsteller und haben zur Zeit keine Kreativität, richtig?“
 
Herr Wurfpütz beugt sich und schluckt laut.
 
Wurfpütz(geschockt):
„Sie...Sie haben es erraten. Ich bin völlig unkreativ geworden. Ich habe keine Ideen mehr.“
 
Degner:
„Jetzt reimen Sie auch nicht mehr wie vorhin. Also unoriginell fand ich das nicht, ich habe da gleich gemerkt, daß Sie kreativ sind. Wahrscheinlich stecken Sie...“
 
Wurfpütz(unterbricht):
„Das war doch billig und nicht wirklich witzig. Oder gar kreativ. Ich habe einen Fehler gemacht. Einen großen !“
 
Degner:
„Lassen Sie es mich noch aussprechen, dann sind Sie gleich dran. Ich vermute Sie stecken sich den Anspruch zu hoch. Sie vergleichen sich sofort mit irgendwelchen anderen Künstlern.“
 
Wurfpütz(depremiert):
„Nein, ich vergleiche mich mit niemandem. Ich schaue mir nur meine alten Geschichten an und stelle fest, daß ich nicht mehr so gut bin wie damals.“
 
Degner:
„Aber jeder hat mal ein Tief. Kennen Sie Julia Cameron und ihr Buch „Der Weg des Künstlers“ ? Da sind Übungen drin, die Sie...“
 
Wurfpütz(unterbricht):
„NEIN, sprechen Sie diesen Namen nicht aus! Ich kenne sehr wohl dieses Buch. Hätte ich doch dieses Buch schon vorher gelesen, bevor ich diesen großen Fehler gemacht habe. Leider kommt das Buch zu spät.“
 
Degner:
„Ach, was erzählen Sie da nur. Zu spät ist es nie. Aber was war denn ihr Fehler, den Sie gemacht haben?“
 
Wurfpütz:
„Es war vor einem halben Jahr. Da saß ich mal wieder vor dem Rechner und hatte keine Idee. Ich bin in meinem Zimmer rumgelaufen, habe die Bücher in meinem Regal angeschaut. Und dann kam mir eine Idee : Ich muß viel lesen .Um so mehr man liest, um so mehr weiß man auch und um so mehr kann man schreiben.“
 
Degner:
„Das klingt logisch. Wo ist jetzt ihr Problem?“
 
Wurfpütz:
„Ich habe angefangen zu lesen, viel zu lesen. Jeden Morgen erstmal den Tagesspiegel, dann zu Mittag die Berliner Morgenpost, dann um zwei Uhr ein Sachbuch, danach dann zwei Romane und dann abends Gedichte und einen Krimi und im Bett dann noch den Spiegel, GEO und die P.M.“
 
Degner:
„Na da ist es klar, da überlasten Sie sich doch eindeutig. Und erreichen das Gegenteil von dem was Sie wollen.“
 
Wurfpütz:
„Ich habe dann irgendwann angefangen parallel zu lesen, also links die Zeitung, rechts den Roman. Achso, ich hatte noch was vergessen : Im Hintergrund liefen die ganze Zeit Hörspiele, manchmal auch InfoRadio.“
 
Degner:
„Das ist doch viel zu viel.“
 
Wurfpütz:
„Ich habe mir dann noch Wörterbücher von verschiedenen Sprachen und Lexika vorgenommen, ich habe manche Bücher sogar aufgegessen.“
 
Degner:
„Man kann es auch übertreiben, Herr Wurfpütz.“
 
Wurfpütz:
„Und dann habe ich es mir wieder vorgenommen : Nach sechs Monaten Literatur-Konsum auf höchstem Niveau habe ich den Computer angeschaltet. Schon beim Dröhnen der Festplatte des Rechners bekam ich eine Gänsehaut. Dann habe ich das Schreibprogramm geladen, auf „Neu“ geklickt...Es...es...erschien...diese...diese...diese weiße, LEERE Seite, so LEER und WEISS, AHHHH!“
 
Degner:
„Und ? Haben Sie was geschrieben ?“
 
Wurfpütz(entsetzt):
„Ich schrieb...ich schrieb...: Das Festival der ungebändigten Phantasie kann beginnen. 3-2-1-Meins !“
 
Beide schauen sich einen Moment an. Nach einer kurzen Pause geht es weiter.
 
Degner:
„Ja, und ? War es das schon ?“
 
Wurfpütz:
„Ich schaltete den Computer aus, mir war zum Heulen. Am nächsten Tag probierte ich es noch mal.“
 
Degner:
„Und wie war es da? Konnten Sie etwa länger schreiben ?“
 
Wurfpütz:
„Ich schrieb auf das LEERE und WEISSE GROSSE, AHHHH !!“
 
Degner:
„SO beruhigen Sie sich doch erstmal. Atmen Sie einmal tief ein und wieder aus.“
 
Herr Wurfpütz macht es, er atmet einmal tief durch.
 
Wurfpütz:
„Also ich schrieb : Die Kapitulation der internationalen Arbeitsorganisation fand in Tegel statt. Dort mahnte der Kurier und setzte mich Schach Matt.“
 
Degner:
„Mehr haben Sie nicht geschrieben?“
 
Wurfpütz:
„Was ich noch weiter schrieb ist mir entfallen. Die siebenschwänzige Katze packte mich mit ihren grauen Krallen.“
 
Degner(verwundert):
„Jetzt reimen Sie wieder. Warum machen Sie das ?“
 
Wurfpütz:
„Die Legation der Aristokratie besteht aus Blutegeln. Ich will lieber im Boadway mit Al Capone kegeln.“
 
Degner:
„So hören Sie doch auf. Also ich denke, daß das Lesen ja eine passive Tätigkeit ist und das man, wenn man es übertreibt, nicht mehr aktiv ist sondern eher unkreativ. Man sollte beides, lesen und schreiben. Nicht nur lesen. Das steht ja auch in dem Künstlerbuch von Frau Cameron drin.“
 
Wurfpütz:
„Die Nektarine mit der Brille sitzt auf dem Klo. Ein Ameisenbär niest weil er verschluckt hat einen Floh.“
 
Degner:
„Hören Sie mir überhaupt zu ?“
 
Wurfpütz:
„Da ist das Kuppelgrab der goldenen Hochzeit. Ich habe gar kein Geld, ich bin so pleit´.“
 
Herr Degner öffnet eine Schublade und holt ein weißes Blatt Papier raus und legt es auf den Tisch. Herr Wurfpütz schreit laut auf und steht erschrocken auf.
 
Wurfpütz(entsetzt):
„Legen Sie dieses Blatt weg, ich will und kann es nicht mehr sehen, AHHH !“
 
Herr Degner holt einen Stift und legt ihn auf das Papier.
 
Degner:
„So, jetzt setzen Sie sich wieder hin und schreiben diese Zweizeiler, die sie da immer aufsagen.“
 
Ganz vorsichtig geht Herr Wurfpütz zum Tisch zurück und setzt sich hin. Er zittert und ist aufgeregt.
 
Wurfpütz:
„Was...was soll ich nur schreiben? Ich...ich...kann nicht...ohhh, dieses GRELLE HELLE WEISSE GROßE, es ist so LEER WIE MEIN GEIST, AHHH!“
 
Degner:
„Einmal tief ein und dann ausatmen, bitte.“
 
Wurfpütz:
„Puuuhh.“
 
Degner:
„SO, jetzt schreiben Sie.“
 
Herr Wurfpütz schreibt jetzt und spricht das Geschriebene.
 
Wurfpütz:
„Ich...bin...eine Macke der Genickfänger, die heute in Chicago die Buchbinderei...AHHH!“
 
Herr Wurfpütz springt schreiend auf und verkriecht sich unter dem Tisch. Herr Degner nimmt das Blatt und schaut es sich an.
 
Degner:
„Vielleicht sollten Sie was normales schreiben. Genau, schreiben Sie was ganz einfaches. Es kann auch langweilig sein. Sie neigen immer dazu etwas absurd zu werden.“
 
Herr Wurfpütz steht wieder auf und setzt sich hin.
 
Wurfpütz:
„Was? Ich soll was langweiliges schreiben? Aber geben Sie mir nochmal das Blatt Papier, ich will es mir anschauen.“
 
Degner:
„Hier ist es. Wollen Sie es nicht weiterschreiben? Schauen Sie doch nur, jetzt ist es nicht mehr so leer und weiß. Beim Computer zu Hause haben Sie wahrscheinlich immer gleich aus gemacht, oder?“
 
Wurfpütz(erleichtert):
„Ja, und hier ist es auf Papier, es ist nicht verschwunden. Ich schreibe noch was.“
 
Jetzt schreibt Herr Wurfpütz weiter. Immer wieder schreit er auf und springt im Zimmer rum. Mal versteckt er sich hinter der Couch oder unter dem Tisch. Aber dann geht er wieder auf seinem Platz und schreibt weiter.
 
Wurfpütz:
„So, ich habe jetzt eine halbe Seite geschrieben. Ich lese mal vor :
‚Ich habe eine Macke, die ich mir in der Buchbinderei in Chicago eingefangen habe. Der grüne Albatros erschien mir nachts im Traume, er trug einen Bauchstand wo oben draufstand ‚Große Notenbank‘. Er schenkte den Armen und Hilfsbedürftigen Almosen und aß zwischendurch Schlauchpilze mit Maisriegeln. Die Melone verband er mit einer Lavendel und schenkte sie den fetischistischen Jesuiten. Der Graukornbaum erpichte den Mentor der Odyssee...“
 
Degner(unterbricht):
„Na, sehen Sie, Sie sind doch kreativ.“
 
Wurfpütz(glücklich):
„Ja, das bin ich. Soll ich noch weiter vorlesen?“
 
Degner:
„Nein, das brauchen Sie nicht mehr. Gehen Sie jetzt nach hause und schreiben Sie weiter.“
 
Wurfpütz:
„Wollen Sie nicht auch mal ein leeres weißes Papier nehmen und es beschreiben? Auch wenn es einem Überwindung kostet, es befreit ungemein und tut sehr gut.“
 
Degner:
„Nein, ich brauche es nicht.“
 
Wurfpütz:
„Sind Sie überhaupt zur Zeit kreativ?“
 
Degner:
„Es genügt mir. Außerdem habe ich gar nicht den Drang kreativ zu sein.“
 
Wurfpütz:
„Aber das ist doch wichtig. Haben Sie eine Frau?“
 
Degner:
„Ja, wieso fragen Sie?“
 
Wurfpütz:
„Also Frauen stehen nur auf mich wenn ich kreativ bin. Das müßte doch auch bei Ihrer Frau und Ihnen so sein.“
 
Degner:
„Meine Frau ist eine Zahnärztin, wir sind beide nicht besonders künstlerisch aktiv, obwohl wir gerne in Konzerte oder Museen oder...“
 
Wurfpütz macht die Schublade auf und holt ein weißes Papier raus. Er legt es auf den Tisch.
 
Wurfpütz:
„Jetzt sind Sie dran .Schreiben Sie mal was, Sie werden sehen so einfach ist das gar nicht.“
 
Degner:
„Das habe ich auch nicht behauptet, daß es das ist. Ich würde Sie bitten langsam zu gehen. Eine Frau wartet schon nach Ihnen.“
 
Wurfpütz:
„Die kann warten. Schreiben Sie endlich!“
 
Herr Degner nimmt das Papier und legt es weg.
 
Wurfpütz(ärgerlich):
„Wie können Sie das nur mit sich selber vereinbaren? Sie müßten eigentlich Minderwertigkeitskomplexe bekommen, Sie betrügen sich doch selber. Das habe ich nie verstanden, wie das Leute nur machen können.“
 
Degner:
„GEHEN Sie bitte!“
 
Wurfpütz:
„Wie können Sie nur noch in den Spiegel schauen? Wieso bekomme ich da eine Krise, während andere da gar keine Skrupel haben sich zu...“
 
Herr Degner steht auf, geht zur Tür und öffnet sie. Dabei schaut er auf den Boden.
 
Wurfpütz:
„Nun haben Sie sich doch nicht so. Schreiben Sie auch eine halbe Seite, dann gehe ich.“
 
Degner:
„Ist das Ihr Ernst? Gehen Sie dann wirklich?“
 
Wurfpütz:
„Ja, ich verspreche es.“
 
Herr Degner geht wieder zum Tisch und holt ein weißes Papier raus.
 
Degner:
„Na gut, dann fange ich an.“
 
Herr Degner schreibt eine Weile und liest dann seinen Text vor.
 
Degner:
„So, ich lese mal vor : Heute morgen bin ich um sieben Uhr aufgestanden, ich habe mich geduscht und dann mich angezogen. Danach habe ich Müsli gefrühstückt und Radio gehört. In den Nachrichten ging es um den Gaza-Streifen, wo es einen Anschlag gab. Danach bin ich zu meiner Frau gegangen, und ich habe sie geweckt. Danach...“
 
Wurfpütz(gähnt):
„Ist das langweilig. Gähn! Geht das noch weiter so?“
 
Degner:
„Also...eigentlich...ich gebe zu...es ist nicht sehr originell was ich da geschrieben habe. Ich bin...ich bin...auch unkreativ. Aber was soll schon sein, ich bin kein Schriftsteller, ich bin...“
 
Wurfpütz(unterbricht):
„Psychologe. Aber wären Sie nicht auch lieber ein begabter Schriftsteller? Immer müssen Sie sich die lächerlichen Probleme Ihrer Klienten anhören, müssen immer helfen, immer geben.“
 
Degner:
„Sie haben recht. Mich nerven die meisten meiner Klienten. Wissen Sie was die Frau nach Ihnen für ein Problem hat?“
 
Wurfpütz:
„Nein, was ist ihr Problem? Obwohl Sie das ja nicht weitererzählen dürfen, oder?“
 
Degner:
„Ach, die ist mir egal. Lachen wir Sie doch ruhig aus. Sie glaubt, daß ihre Kuscheltiere leben und ihr zuhören. Sie versteht nur nicht, warum die ihr nicht antworten. Dauernd muß ich ihr erklären, daß die Kuscheltiere leblose Gegenstände sind.“
 
Wurfpütz(lächelt):
„Kocht Sie auch für ihre Kuscheltiere?“
 
Degner:
„Ja. Und wenn sie spazieren oder schwimmen geht dann nimmt sie immer eins mit. Und spricht mit ihm. Hahaha!“
 
Wurfpütz:
„Liest sie denen abends immer Märchen vor ?“
 
Degner:
„Ja, und sie strickt für ihre Kuscheltiere auch Anziehsachen, hahaha!“
 
Wurfpütz:
„Jetzt aber zu Ihnen. Sie wären auch gerne kreativ, wenigstens so wie ich, oder?“
 
Degner:
„Ja, ich habe auch das Buch von Julia Cameron gelesen, die Übungen gemacht. Aber bei mir hat es nicht geholfen.“
 
Wurfpütz:
„Ich verrate Ihnen was. Ich habe eine tolle Methode gefunden, wie man witzig schreibt. Haben Sie ein Lexikon oder ein Wörterbuch da?“
 
Degner:
„Ich müßte ein Lexikon im Regal haben, einen Moment.“
 
Herr Degner steht auf und geht zu einem Regal. Er holt ein Lexikon raus und geht wieder zu Tisch. Er legt das Buch in die Mitte.
 
Wurfpütz:
„Die Lexikon-Methode geht ganz einfach. Schlagen Sie das Buch irgendwo auf und tippen Sie mit dem Finger auf eine Stelle.“
 
Degner:
„Ich habe auf das Wort ‚Bürger‘ getippt. Und jetzt?“
 
Wurfpütz:
„Machen Sie es noch mal.“
 
Degner:
„Jetzt habe ich das Wort ‚Richter‘.“
 
Wurfpütz:
„Und jetzt nochmal.“
 
Degner:
„Das dritte Wort ist ‚indische Kunst‘.“
 
Wurfpütz:
„Jetzt bilden Sie einen Satz mit den drei Wörtern.“
 
Degner:
„Der Bürger nimmt den Richter und zeigt ihm die indische Kunst?“
 
Wurfpütz:
„Weiter, probieren Sie noch was aus.“
 
Degner:
„Der Bürger und der Richter gehen in ein Museum für indische Kunst? Ach, ich weiß es nicht. Ich bin völlig unbegabt und...und...ich weiß nicht mehr.“
 
Wurfpütz:
„Wie wäre es mit : Der normale Bürger versteht von dem Handwerk eines Richters so viel wie Boris Becker von indischer Kunst.“
 
Degner(hilflos):
„Ja, das ist besser. Sie haben Talent, ich dagegen bin...so hilflos...so unbegabt...“
 
Wurfpütz:
„Mit dieser Methode können Sie ganz lustige Geschichten schreiben. Üben Sie ruhig zu Hause, irgendwann brauchen Sie das Lexikon nicht mehr.“
 
Degner:
„Warten Sie noch kurz.“
 
Herr Degner macht die Lexikonmethode mit drei Wörtern.
 
Degner:
„So, ich habe jetzt ‚Marathon‘, ‚Bolivien‘ und ‚Malerei‘ getippt. Warten Sie einen Moment...(kurze Pause)...in Bolivien malen die Läufer während des Marathonlaufs Bilder.“
 
Wurfpütz:
„Oder : im griechischen Ort Marathon werden Bilder mit bolivianischen Kaffeepulver gemalt.“
 
Degner:
„Oder : Mara und Olaf Thon lassen sich während der Flitterwochen in Bolivien malen.“
 
Wurfpütz:
„Na sehen Sie mal, das klappt doch wie am Schnürchen.“
 
Degner(glücklich):
„Danke, das werde ich jetzt zu Hause üben.“
 
Wurfpütz:
„Und ich werde jetzt eine Weile auf Papier schreiben und dann irgendwann wieder am Computer.“
 
Degner:
„Sie brauchen heute auch keine Praxisgebühr zu bezahlen, Sie haben mir sehr geholfen.“
 
Herr Wurfpütz verabschiedet sich von Herrn Degner und geht. Herr Degner holt nicht die Frau, die im Warteraum wartet, rein. Stattdessen sieht man wie er die Lexikonmethode macht und schreibt.
 
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