Eine Partnervermittlung. Herr Schneider sitzt in seinem Büro. Da klopft es an der Tür.
Schneider:
„Herein.“
Herr Meyer kommt und setzt sich hin.
Meyer:
„Guten Tag, ich habe vorhin mit Ihnen telefoniert. Ich hätte gerne eine Frau, mit der ich eine Reise durch die Steppen der Inneren Mongolei machen kann.“
Schneider(freundlich):
„Sie wollen also eine Frau mit der Sie auch verreisen können. Moment, ich hole mal unseren Ordner mit den Frauen, die Single sind.“
Herr Schneider öffnet eine Schublade und holt einen dicken Ordner raus.
Meyer:
„Ich will mit ihr in der Mongolei Blumen pflücken. Und dann will ich eine Frau haben, die in New York lebt und obdachlos ist. So eine hat bestimmt viel erlebt im Leben. Haben Sie so eine?“
Schneider:
„So, ich habe da zum Beispiel eine Sylvia, die verreist gerne ans Mittelmeer und...“
Meyer(unterbricht):
„Nein, ich will in die Mongolei. Oder haben Sie eine Frau, mit der ich in Moskau im Schwimmbad tanzen kann?“
Schneider:
„Sie wollen also eine Ausländerin haben. Da habe ich die Josephine, sie kommt aus den USA und lebt seit drei Jahren in Deutschland und ist Rechtsanwältin.“
Meyer:
„Können Sie mir nicht eine amerikanische Frau geben, dessen Mann gerade im Irak stationiert ist? Ich würde mich um die Frau gut kümmern, natürlich würde ich auch gerne Sex mit ihr haben, schließlich gehört das ja dazu. Und eine Bezahlung hätte ich gerne, 50 € am Tage wäre ok.“
Schneider:
„Es tut mir leid, ich kann Ihnen nur Frauen vermitteln, die in Berlin leben. Und diese haben keinen Mann, der GI im Nahen Osten ist.“
Meyer:
„Oder haben Sie eine Frau, die intelligent, bildhübsch und attraktiv ist, die aber einen Haken hat? Also etwas, was andere Männer abschreckt? Ich will gerne eine Frau haben, die nicht jeder haben will. Weil ich werde immer schnell eifersüchtig, wenn Sie verstehen.“
Schneider(verwundert):
„Was meinen Sie damit genau?“
Meyer:
„Na zum Beispiel wenn sie keine Nase mehr hat. Oder drei Ohren oder einen Bart.“
Schneider:
„Nein, so eine Frau haben wir nicht.“
Meyer:
„Oder könnte ich ein sechsjähriges Mädchen bekommen? Ich würde ihm die Sachen zeigen, die ich wichtig finde, also meine Hobbys meine ich damit. Ich würde es so erziehen daß wir gut zusammen passen würden. Und wenn es dann volljährig ist, dann heirate ich sie. Ich mache aus ihr meine Traumfrau.“
Schneider(entsetzt):
„Also, wir vermitteln doch keine Kinder, was denken Sie sich nur.“
Meyer:
„Na, so lange es noch ein Mädchen ist fasse ich es auch nicht an. Erst wenn es 18 Jahre alt ist.“
Schneider:
„Nein, das geht nicht. Darf ich Ihnen Natascha mal zeigen? Sie ist eine Russin und spielt gerne Geige.“
Meyer:
„Ohh sehr schön, dann kann sie ja meinem Hund was vorspielen. Immer wenn ich Klassik höre, da wedelt er mit dem Schwanz. Was hat die Natascha denn noch für Reize? Ist sie vielleicht mal in einem tibetischen Lamakloster gewesen und hat dort an den buddhistischen Festen teilgenommen? Ich hätte nämlich auch gerne eine Frau, die spirituell ist.“
Schneider:
„Das weiß ich jetzt nicht, das steht in ihrer Akte nicht drin. Verreisen tut sie gerne und sie geht gerne ins Kino.“
Meyer:
„Will sie auch mal Kinder haben? Das ist schon wichtig, daß sie ein Kind in ihren Armen halten kann und es vor dem frostigen Wind schützt.“
Schneider:
„Kinder hätte sie auch gerne, mindestens zwei sogar.“
Meyer:
„Sehr schön, diese zwei Kinder sollen immer zusammen sein, sie sollen sich gegenseitig pflegen und erziehen, die sollen einem als Elternteil die Arbeit abnehmen. Wir erziehen ein Kind und das muß dann sein Geschwister erziehen, welches fünf Jahre jünger sein sollte. So müssen wir nur ein Kind erziehen, aber bekommen tun wir zweimal Kindergeld, das ist doch praktisch.“
Schneider:
„Weiterhin steht hier, daß Natascha Schuhe liebt und gerne sich welche besorgt.“
Meyer(traurig):
„Dann hat Natascha bestimmt einen krummen Rücken.“
Schneider:
„Wie kommen Sie darauf?“
Meyer:
„Ich hatte mal einen Freund, der hat auch Schuhe geliebt. Und wenn er unterwegs war, dann war sein Blick immer nach unten gerichtet, er hat sich liebend gerne Schuhe von Menschen auf der Straße angesehen. Oder seine eigenen. Dadurch, daß er immer mit dem Blick nach unten gerichtet war, war sein Rücken gebeugt. Jetzt verstehen Sie vielleicht.“
Schneider:
„Schauen Sie mal, hier sind ein paar Photos von ihr. Sie hat einen ganz normalen Rücken.“
Meyer:
„Nein, nein, darauf lasse ich mich nicht ein. Vielleicht liebt sie Schuhe noch nicht so lange. Und wenn ich mit ihr zusammen komme und sie vielleicht noch heirate, dann wird sie wegen des Rückens irgendwann erwerbsunfähig und ich muß alleine anschaffen gehen. Ne, ne.“
Schneider:
„Hier steht, daß sie gerne kocht und Sonntags Ausflüge macht. Sie schreibt auch gerne. Und sie spendet Geld den Kindern in Beirut.“
Meyer:
„In Beirut haben die jetzt aus einem Stadion in ein Flüchtlingslager gemacht. Und da soll sich einer mal wundern, warum die kein Geld haben. Oder muß man Eintritt zahlen für das Lager? Bestimmt nicht. Die sollen lieber Fußball bringen, da rollt der Rubel.“
Schneider:
„Seien Sie mal nicht so gehässig, die Kinder dort können gerade mal auf einer rostigen Schaukel spielen, mehr haben die da nicht.“
Meyer:
„Ich habe einen Bericht gelesen, wo zwei Kinder ohne Geld losgezogen und durch die Vereinigten Staaten gelaufen sind. Die haben richtige Abenteuer erlebt, zum Beispiel einen schnatternden Frosch haben die gefunden oder einen Mann, der aus einem Traktor und einem Strohballen ein Kasperletheater gemacht hat. Und diese Kinder waren auch arm.“
Schneider:
„Nun müssen Sie aber auch bedenken, daß die Lage im Libanon weit aus schlimmer ist als die in den USA .In Libanon sind die Hisbollah, und Israel führt Angriffe...“
Meyer(unterbricht):
„Na da können doch die Kinder, vor allem die Jungs, Krieg spielen. Auf der Straße liegen Waffen rum, daneben explodiert ein Auto und ein Selbstmordattentäter rennt mit Granaten rum. Das ist noch spannender und aufregender als Disneyland.“
Schneider(schüttelt den Kopf):
„Was haben Sie nur für Ansichten. Und Sie wollen eine Frau haben, die spirituell ist.“
Meyer:
„Die Frau muß zierlich, sensibel und spirituell sein und der Mann sollte hart und robust sein. Und starke Nerven haben. Das steht so in dem Buch von Freddy Gonzales.“
Schneider:
„Was ist das für ein Buch?“
Meyer:
„Das steht, wie man sein sollte wenn man eine Frau haben möchte.“
Schneider:
„Solche Bücher sind Unsinn. Da werden Regeln festgesetzt, die nicht auf alle Menschen zutreffen.“
Meyer:
„Gonzales meint, man sollte die Frau reden lassen, man sollte ihr das Gefühl geben wichtig zu sein. Und man sollte knallhart sein, das lieben vor allem sensible und zarte Frauen, Gegensätze ziehen sich an. Also : Packt die Kinder in Panzer und bewaffnet sie mit Gewehren und Panzerfäusten. Und die die nicht wollen, werden abgeknallt, ganz einfach.“
Schneider:
„Jetzt gehen Sie aber zu weit. Haben Sie noch Interesse an Natascha? Ich glaube nicht, daß sie beide zusammen passen.“
Meyer:
„Die Kinder, die noch zu jung sind werden einfach abgeschossen. Und die Kinder, die statt kämpfen lieber spielen wollen, werden an einem Seil festgebunden welches an einem Lastwagen befestigt ist. Und dann fährt der Laster erstmal eine schöne Strecke, am besten eine mit dreckigen Pfützen und kantigen Steinen...Doch, die Natascha würde zu mir passen.“
Schneider(irritiert):
„Meinen Sie wirklich?“
Meyer:
„Die sensible Natascha würde nach meiner Rede eben weinen und ins Schlafzimmer rennen. Dann würde sie zu mir kommen und mich streicheln. Und sie würde auf ihrer Geige spielen. Dann würde ich es so machen wie in dem Buch von Gonzales. Ich würde sagen :‘Vielleicht sollten die Kinder doch lieber mit der Rutsche und der Wippe spielen‘.“
Schneider:
„Ich kann Ihnen ja mal Nataschas Nummer geben, Sie können es ja mal probieren. Wobei ich denke...“
Meyer(unterbricht):
„Und da würde dann Natascha anfangen wieder zu weinen, diesmal vor lauter Glück. Sie würde denken, daß sie meinen Sinneswandel erreicht hat, sie wäre auch mächtig stolz auf sich.“
Schneider:
„Ich glaube Sie müssen das aber anders machen mit der Natascha.“
Meyer:
„Solche Tricks muß man machen, die Frauen bekommt man mit solch einer Strategie ins Bett, glauben sie mir. Wenn ich es auf der Straße probiere, dann klappt das noch nicht, ich muß es etwas üben und perfektionieren...“
Einen kurzen Moment schauen sich beide an und sagen nichts.
Schneider:
„Ich glaube, da ist es noch wahrscheinlicher eine Frau zu finden, mit der Sie in der Mongolei Blumen pflücken können als die Tour mit dem Buch von Freddy Gonzales.“
Meyer(verzweifelt):
„Ich habe doch schon ganz viele Varianten probiert, es klappt irgendwie nicht. Vielleicht sollte ich eine Frau kennen lernen mit der ich nur im Internet chatten kann. Wenn ein toller Film im Fernsehen kommt, dann schauen wir den alleine zu Hause und am nächsten Tag können wir uns im Chat über den Film unterhalten.“
Schneider:
„Na es wäre schon besser wenn Sie den Film zusammen anschauen könnten.“
Meyer:
„Oder ich mache es nicht im Chat, da kann man auch Fehler machen. Wir schreiben uns immer Emails, die kann man nämlich noch mal korrigieren bevor man die abschickt. Ganz vorsichtig würde ich das machen.“
Schneider:
„Aber kein Internetzugang der Welt kann das charmante Lächeln einer hübschen Frau ersetzen.“
Meyer:
„Ich würde ihr natürlich mit einer Email ein Photo schicken, sie sollte mir auch eins schicken. So kann ich mir abends im Bett vorstellen wie sie neben mit liegt und mich küßt.“
Schneider:
„Wieso so vorsichtig? Seien Sie doch so wie Sie sind, ganz natürlich und locker. Sie müssen nicht immer alleine sein.“
Meyer:
„Bin ich ja nicht, ich habe noch meinen Hund. Schade, daß man nicht eine Frau halten kann wie einen Hund. Ich wäre sehr fürsorglich zu ihr, ich würde immer mit ihr raus gehen und einen Stock für sie werfen. Und leckeres Hundefutter von Rinti oder Chappi würde es immer für sie geben. Auf die Leine könnte ich verzichten. Obwohl das schon praktisch ist, man kann dann immer wenn...“
Schneider(unterbricht):
„Versuchen Sie es doch mal mit der Natascha. Ich gebe Ihnen mal ihre Nummer. Hier.“
Herr Schneider gibt Herrn Meyer eine Telefonnummer.
Meyer:
„Oder sollte ich mal ins Hochland von Lesotho in Südafrika fahren? Ich habe gehört, daß man wenn man ein Weißer ist, daß man da immer mit einem herzlichen Lächeln begrüßt wird. Als Weißer ist man da eine Sensation.“
Schneider:
„Probieren Sie es doch, wobei es schwer ist wenn Sie die Sprache nicht sprechen.“
Meyer:
„Ach, das würde schon gehen. Solche Sachen wie ‚koche mal für uns‘ oder ‚laß uns zu Bett gehen‘ kann man mit der Zeichensprache zeigen.“
Schneider:
„Problematisch wird es wenn Sie mit ihr zusammen einen Film sehen, da können Sie sich nicht danach mit der Frau darüber unterhalten.“
Meyer:
„Dann schauen wir halt nur Stummfilme. Und legen ein Papier auf den Tisch wo man Sachen malen kann. Wenn im Film einer über einen Eimer fällt und ich das lustig finde, dann male ich auf das Papier einen Eimer und einen Smile daneben.“
Schneider:
„Sie können sich aber keine Geschichten erzählen, längere und komplexere Sachen.“
Meyer:
„Dann malen wir halt Comics. Sie könnte ja hier in Berlin in die Volkshochschule gehen und Deutsch lernen. Oder sollte ich es doch sein lassen? Und lieber meine Beziehungen im Internet suchen. Eine virtuelle Beziehung wäre vielleicht besser.“
Schneider:
„Na vielleicht klappt das ja doch mit der Südafrikanerin, ich schaue mal in den Ordner ob eine schwarze Frau dabei ist.“
Herr Schneider schaut in seinen Ordner.
Meyer:
„Ne, lassen Sie das mal, ich sollte zurückhaltender sein. Ob man bei einer virtuellen Beziehung auch ein Kind haben kann? So was ähnliches wie ein Tamagochi wäre dann unser Kind, sie hat eins und ich. Dann wären wir eine vierköpfige Familie.“
Schneider:
„Wie wäre es mit Joy Denalane, sie ist Musikerin und hübsch und halb Deutsche und halb Afrikanerin?“
Meyer:
„Nein danke. Der Vorteil bei einem Tamagochi-Kind ist ja, daß das niemand in einen Krieg schicken kann. Einmal pro Jahr würde ich mich dann doch gerne mal mit meiner Internetfrau treffen. Für ein Wochenende.“
Schneider:
„Die Frau Denalane ist aber sehr attraktiv und ist auch begehrt. Wobei Sie wollten ja eine Frau haben die einen Haken hat weil Sie schnell eifersüchtig werden. Diese Frau hat aber keinen Haken, sie ist perfekt.“
Meyer:
„An diesem Wochenende würden wir mit unseren zwei digitalen Kinder einen Ausflug machen, wir würden ins große Cinemaxx gehen, eine Mondlandung anschauen oder eine Wasserskifahrt. Gerade für unsere Kinder wäre das was...“
Schneider(unterbricht):
„Wollen Sie jetzt nicht die schöne Joy kennen lernen?“
Meyer(verzweifelt):
„Nein, oder sollte ich mich mit der Internetfrau gar nicht treffen? Ich mache da bei dem Ausflug bestimmt schlimme Fehler, ohhje, dann versaue ich mir die Beziehung und mein Tamagochi-Kind wird mir von Nintendo-Jugend-Amt weggenommen und ins digitale Kinderheim gesteckt.“
Schneider:
„Ohh, ich sehe gerade, daß ich mich geirrt habe. Hier ist eine Frau in meinem Ordner, die sich auch Joy Denalane nennt, sie sieht ihr ähnlich aus und ist Fan von der richtigen Joy Denalane. Sorry, aber Sie wollen lieber...“
Meyer(unterbricht):
„Ich werde mit der Internetfrau alt, vielleicht telefonieren wir, wobei, da kann man auch Fehler machen. Am besten wir schicken uns Kassetten wo wir was raufsprechen. Denn das kann man auch noch mal korrigieren bevor man es abschickt.“
Schneider:
„Wie wäre es mit dieser Frau? Sie heißt Jessica Weiß und ist 27 Jahre alt. Sie liebt Tiere und singt gerne.“
Meyer:
„Hat sie auch einen Internetanschluß? Oder geht sie wenigstens regelmäßig ins Internetcafe? Im Internet könnte ich mit ihr Karten spielen, da kann ja kein schlimmer Fehler passieren.“
Schneider:
„Was sind Sie denn so ängstlich? Probieren Sie es einfach mal, ich gebe Ihnen mal die Nummer von der Jessica. Die von Natascha haben Sie ja schon.“
Herr Schneider gibt Herrn Meyer eine Telefonnummer.
Meyer:
„Ich glaube ich sollte lieber eine Partnervermittlung im Internet besuchen. Da kann kein Fehler passieren, da kann ich ja meine Emails immer erst mal gründlich durchlesen bevor ich sie abschicke.“
Schneider:
„Seien Sie nicht so pessimistisch.“
Meyer:
„Photoalben werde ich auch erstellen. Ich werde meine Internetfrau fragen, wo sie mit mir verreisen möchte, imaginär natürlich. Wenn sie sagt nach Spanien, dann gehe ich ins Internet und lade mir Bilder aus Spanien runter. Dann nehme ich das Bild von ihr und eins von mir und natürlich von unseren Tamagochis .Diese Bilder baue ich dann mit einem Programm auf dem Computer in die Bilder aus Spanien ein. Und fertig sind die Urlaubsphotos.“
Schneider(genervt):
„Aber eine richtige Frau ist doch viel interessanter.“
Meyer:
„Zur Schule würde ich unsere Kinder schon schicken. Statt Schultüte würden die einen neuen Bildschirmschoner bekommen. Ich würde die dann noch an einen Schachcomputer anschließen, damit die ihre grauen Zellen trainieren können. Irgendwann bin ich mit meiner Internetfrau alt und unsere Kinder müssen für uns arbeiten gehen.“
Schneider:
„Also gut, dann hat das ja keinen Sinn. Wenn Sie lieber im Internet eine Frau kennen lernen wollen, wobei Sie sie ja gar nicht richtig kennen lernen wollen, das ist ein Fehler wie ich...“
Meyer(unterbricht):
„Und wenn mein digitales Kind mal erwachsen wird und einen Partner für eine Beziehung haben will, dann muß es nicht wie ich sich zu irgendwelchen Partnervermittlungen quälen – dann kaufe ich einfach ein neues Tamagochi. Auf Wiedersehen!“
Herr Meyer steht auf und geht. Herr Schneider schaut irritiert und schüttelt den Kopf.