Moderator(freundlich):
„Liebe Frau Tschirner, you are my thrill, you do something to me, sang der Präsident der intergalaktischen Tourismusbörse und versprach Ihnen einen Ehrensitz in dem Raumschiff X-99 mit Photonenantrieb, dem Nachfolger des Space Shuttles. Sie fliegen morgen auf den Mars. Dort wird mit Ihrer Hilfe eine Bodenstation erbaut, die vielen weiteren Menschen der Erde es ermöglicht eine Visite auf einem fremden Planten zu machen.“
Nora(begeistert):
„Ich freue mich schon riesig, ich wurde unter anderem ausgewählt weil ich der Beginn der friedlichen Annäherung zweier unterschiedlicher Wesen gewesen bin.“
Moderator:
„Die Odysse der Tilonier – 3,5 Millionen Jahre hat sie gedauert, dann haben uns endlich Außerirdische entdeckt. Sofort wollten sie unseren Planeten okkupieren, da kamen Sie und schickten ein Video dem Präsidenten der Tilonier, dem mächtigen Gika Thomik, in dem Sie humorvolle Beiträge zu Regierungschefs verschiedener Staaten unserer Erde machten. Der Päsident bekam Gefallen an unsere Spezies und ließ nur noch einen milden Umgang mit uns zu. Friedliche Verhandlungen in New York und SkyWorld, ihrer Station an unserem Heimatplaneten, begannen eine angenehme Atmosphäre zwischen den Menschen und den Tilonier zu schaffen.“
Nora:
„Ich finde das toll! Die Tilonier geben uns Einsicht in ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und haben sofort begonnen mit der NASA ein konformes und technisch anspruchsvolles Raumschiff zu bauen. Sie sehen auf unserer Welt Devisenpotenzial und haben schon mehrere Märkte bei uns entdeckt.“
Moderator:
„Unter anderem die Tourismusbranche. Demnächst soll es Monatskarten geben, mit denen man immer auf den Mars fliegen kann.“
Nora:
„Das sind dann die Taxi-Rotors, die sind wie ein Space-Helikopter. Sie werden angetrieben mit Solarantrieb und ermöglichen es den Menschen ganz bequem einen Trip zum Mars zu machen. Die Vorbereitungen zu dem Projekt „Marsianer Verkerhrsgesellschaft“ laufen schon, doch man will erst mal sehen, wie es mit der Bodenstation läuft.“
Moderator:
„Diese Bodenstation wird ein Luxushotel der futuristischen Art. Glitzernde Glastürme und durchsichtige Rohre, die die einzelnen Abteile des Exklussements verbinden. Erst mal werden nur reiche und erfolgreiche Menschen dort leben können. Unter anderem hat sich schon der bekannte und attraktive junge Schauspieler Gerald Degen angemeldet eine Reise zum Mars machen. Stimmen die Gerüchte, sie hätten eine Beziehung mit ihm?“
Es kommen aus dem Hintergrund ein Reporter und ein Kameramann auf die beiden zu.
Reporter(hitzig):
„Es ist soweit, die venezianischen Engelchöre stimmen zum Gesang an, die Kinder werfen das Lametta, der Hochzeitspianist stimmt zu Beethovens neunte an und der Pfarrer verbindet das glückliche Ehepaar für den Rest des Lebens. Die große weiße Hochzeit am Tianusbogen am Mars, ein architektonisches Kunstwerk, welches von Microsoft Inc. erbaut wurde, dem großen Sponsor der „Marry-me-Microsoft“-Vermählungen.“
Moderator(ärgerlich):
„Könnten Sie bitte zur Seite gehen, wir senden eben für das Erste. Sie haben gar keine Befugnis einfach so reinzupoltern und Madame Tschirner zu bedrängen nach irgendwelchen...“
Reporter(laut):
„Gehen Sie zur Seite, weichem Sie dem, der mehr Macht auf dem Unterhaltungs- und Informationsmarkt hat, jemand, der das verkörpert, was die bedeutendsten Unternehmer der Tilonier und der Menschen zu sagen haben. Stimmt es, daß ein gewisser Dover diese Heirat nicht zulassen will und schon eine neue Serie im Fernsehen begonnen hat, in der Gerald Degen bis ins kleinste lächerlich gemacht wird? Mein Auftraggeber plant schon ein Videospiel für die Xbox360, wo man als junger Mann Sie, Frau Tschirner, jemand, der gerne von Poeten den Beinamen Maruschka oder süße Seerose bekommt, bekommen kann.“
Nora(schwärmt):
„Das finde ich großartig! Ein Videospiel mit mir, ach toll. Coldplay und Eels wollen die Musik zu dem Spiel machen.“
Moderator(gedemütigt):
„Liebe Zuschauer, ich habe eben eine Durchsage von dem Vorsitzenden meines Senders bekommen, er liegt geschunden am Boden, sämtliche Verfahren und Anklagen drohen, falls wir weiter senden sollten. Der die wenigeren Rendite macht, hat seine letzte Bitte an die, die nicht dem verlogenen Glück, dem schnellen Erfolg...“
Der Reporter schubst den Moderator zur Seite.
Reporter(abwertend):
„Weiche, nun hinfort mit dir, du elender Würmling, der noch in seiner großen Niederlage sich an die Geringfügigen richtet, mit der Bitte wenigstens nicht noch dieses Klientel zu verlieren. Was sagen Sie zu der Forderung von Dover, Sie, Madame Tschirner, sollten in seinem Film „Supercat“ spielen?“
Nora:
„Ich habe schon angefangen zu üben mit dem singen, ich kann ja singen. Ich werde in seinem Film den Song „Black Cat“ von Janet Jackson performen. Es wird ein Musical, auch ein Lied von Alanis Morisette werde ich zum besten geben.“
Reporter:
„Mein Auftraggeber hat eine neue Tochterfirma erstanden, meine Frage richtet sich jetzt an ihre bevorzugte Schuhmarke: Tragen Sie nicht auch gerne Sportschuhe von Adidas, Schuhe, mit denen Sie gleich nach dem Aufstehen Lust bekommen fünf Stunden zu joggen, sich richtig verausgaben wollen in einem grünen Park, wo die Vögel diese leibesübliche Erfüllung besingen, wo junge Leute mitanstimmen zu einem Lauf, der die Menschen vereinigt, schreiben sie nicht nach den fünf Stunden :Jetzt bin ich erst mal warm geworden?“
Nora(traurig):
„Sehr gerne, vor allem, damn, I wish I was your Lover, schade, ich würde das gerne zu Nike sagen, aber Ihr Partner Adidas hat mir mehr geboten.“
Reporter:
„Stimmt es, das Sie käuflich sind in dem Sinne, daß der mehr bekommt, der am meisten bietet? Du liebst ihn nur weil er ein Auto hat und nicht wie ich ein klappriges Damenrad?“
Nora:
„Nö. Mein jetziger Freund hat nur ein Roller.“
Reporter(entsetzt):
„Ein...ein...entschuldigen Sie meine Bestürztheit, aber ich dachte der Mann Ihrer Träume fährt ein Opel Coupet. Bill Gates fährt gerne einen. Der Präsident der Tilonier übrigens auch. Sein Neuntwagen ist es.“
Nora(schwärmt):
„Mein Freund ist ganz süß. Wie wir uns schon kennen lernten, wie er schon da saß. Mit offenen Schnürsenkeln und dem Hemd falsch rum an. Richtig attraktiv!“
Reporter:
„Dann muß er ein gebildeter und charmanter Mann sein, um das auszugleichen. Wobei, wenn Sie das attraktiv finden? Etwas so verträumtes wie ein grüner Papagei an dem Welchblechzaun einer Datscha im anatolischen verschneiten Dorf Misuma, wo der verarmte Lyriker Reden verfaßt, die die Tränen des Schöpfers berühren sollen. Einsam, in seinem Gehege, und dann rollt er schon davon – und sieht Sie, Madame Tschirner, an einer Nelkenblume riechend...“
Nora(singt):
„One, two, three, four,...on the lonley nights I spend alone, dont give a damn, wicked game, dangerous five, black cat...“
Reporter:
„Sie spielen seit über zehn Jahren Gitarre. Teils auch mit Unterricht, nehmen Sie die weitere Herausforderung von Dover an das Gitarrensolo von Steve Lukather zu spielen und in dem Film präsentieren zu können?“
Nora(ernst):
„Es soll richtig gefilmt werden, einfach nur so tun geht nicht. Das Solo muß dann schon richtig gespielt werden, das ist klar. Ich habe mir vorgenommen es etwas zu variieren und einen Part einzufügen. Ich übe jeden Tag, von Montag bis Freitag viereinhalb Stunden, Rythmusübungen, Tonleitern, Riffs, Harmonielehre. Es ist nicht einfach, aber ich schaffe das.“
Reporter:
„Ein weiterer Wunsch von Dover ist es...warum spreche ich stets von Dover, einem Menschen. Wenn doch der neue Weltbeherrscher, doch Moment, neuer Schöpfer, doch so muß man dich nennen Gika Thomik, du hast alles auf unserer kleinen verträumten Erde abgekauft, das ging fix, eine Überweisung und alles war auf deinem wohllöblichen Konto, Herr Groß-Präsident. Das ultimative Girokonto Tilonikkasse. Sparen Sie Geld bei Zinsen von 5 Prozent. Werden Sie ein erfolgreicher Aufsteiger, dieses Konto begleitet Sie in Ihrer Karriere doch sicherlich auch, Frau Tschirner?“
Nora:
„Ich bin bei der Berliner Sparkasse geblieben. Weil ich da noch Kunde bin haben die die Sparkassen in Pankow auch grün gestrichen.“
Reporter:
„In Ihr verträumtes, melancholisches Grün wollen doch viele Jünglinge sehen dürfen, dabei ein dezentes Lächeln von Ihnen, leicht der Kopf zur Seite geneigt, dem lieblichen Gesang ihrer Stimme folgend, you never meet a motherfucker like me singen die Anwärter, sie bieten alles, brechen im Marathon den Weltrekord mit den neuen Adidas-Serve-the-victory210, spielen ein Adventure, ein Strategiespiel, ein Denkspiel, ein Actionspiel und ein Rollenspiel auf der Xbox gleichzeitig, der Markt „Nora Tschirner“ ist sicherlich heiß umworben. Wie oft trafen Sie sich schon mit Gika Thomik, der Traum der Frauen, ein Mann, der tollkühn in die Zukunft zu schauen mag, der den Eifrigen und Hitzigen Einhalt gewährt und sie mit erfahrenen Ratschlägen und Ideen korrigiert, jemand, der trotz allem eine junge Ausstrahlung hat, der auch von vielen Menschen als attraktiv empfunden wird, jemand der schöne Gedichte verfassen kann wie:
Maruschka, wenn ich in deine wunderschönen Augen schaue wird mir wohlig warm,
und ich dabei an dein fröhliches Lachen denke, bin ich deinem Zauber erlegen,
deine Augen sind zwei niedlich kleine Seerosen, mit einem süßlichen Charme
du schönste aller Blumen, du Edelstein, du machst mich ganz verlegen.
Wie oft, Frau Tschirner hatten Sie das Vergnügen gehabt mit dem mächtigsten Mann der Welt im Adlon Tilonean Steak house, dies ist doch Ihr bevorzugter Treffpunnkt, sich zu treffen?“
Nora:
„Letztens haben wir uns im McGomik getroffen. Er hat um meine Hand gebeten, ich habe aber abgelehnt. Nicht, daß er mir nicht gefallen würde, er hat ein schönes Lied auf der Gitarre gespielt für mich. Aber ich habe einen Freund.“
Reporter:
„Die männlichen Bewohner unserer Erde greifen jetzt neugierig zum Stift und wollen es notieren: WER ist es? Etwa Gerald Degen, der schon an einem Kinderbett zu werkeln beginnt, der den Platz im Kindergarten „Sonnenblume“ schon vier mal gebucht hat, der Ihnen schon Filmrollen vermittelt hat, wo sie eine schwangere Frau spielen können? Oder doch der Produzent vieler Filme und Serien Dover?“
Nora:
„Der hat viel Glück gehabt, daß der Präsident der Tilonier, Gika Thomik, so gerne auf meine Homepage schaut. Er hat seine Sketche dort gelesen und hat ihm Drehbuchaufträge vermittelt.“
Reporter:
„Ihre Fans haben Wettbüros eingerichtet, wo Tabellen und Statistiken und Auswertungen Ihrer Interviews veröffentlicht werden, der FrauenKicker glaubt zu 51:49 Prozent, daß Dover das Rennen macht. Aber es ist knapp, ein Windhauch schon und Gerald Degen könnte vor dem größten Glück in seinem Leben stehen.“
Nora:
„Das ist so faszinierend für die Tilonier. In ihrem zweitgrößten Sender ist die Sendung „Wer ist das wahre Pupslicht?“ auf Platz eins. Ihr Präsident ist ja erst mal draußen. Der ist mir zu intellektuell, ich habe manchmal den Eindruck, daß dem gewisse Emotionen fehlen. Außerdem sieht der auch komisch aus, ich weiß nicht. Diese großen Augen und diese kleinen Ohren. Und keine Haare, das sieht so eigenartig aus. Außerdem finde ich es etwas beängstigend mit dem mächtigsten Wesen der Welt zusammen zu sein.“
Reporter:
„George W. Bush ist jetzt Putzkraft in einem Nachtlokal in Bochum. Wladimir Putin ist der Kellner und Angela Merkel die Bardame. Dieses Lokal wird „Noras Politiker“ heißen, benannt nach Ihren Sketchen. Die Gruppe KAW, Keine-Außerirdischen-Welt, eine Gruppierung irrgeleiteter Menschen, die denken, daß nicht die Tilonier unter der glorreichen Herrschaft von Gika Thomik unser Glück zu bestimmen haben, fordert von Ihnen eine Serie mit Sketchen, wo sie unsere neuen Gebieter parodieren. Diesen Pfad der Usurpatoren werden Sie doch nicht begehen, den Fehler...“
Nora(bedauert):
„Um Gottes Willen, da würde es Ärger geben. Mit dem Big Boss. Ich müßte eine Serie machen, die bei den Tiloniern sehr erfolgreich wäre, die zur Absetzung von Gika führen würde. Aber das will ich nicht, ich mag den. Der schreibt die schönsten Gedichte für mich, das hat er nicht verdient.“
Reporter:
„Der Fokmikus hat neustens ein Bericht über Sie verfaßt, daß Sie deswegen, weil Sie sich auch bei den Tiloniern großer Beliebtheit erfreuen, die mächtigste Frau auf der Welt sind.“
Nora(lächelt):
„Kann man so sehen, mit meinen Sketchen habe ich die mächtigsten Menschen der Welt abgesetzt. Also eigentlich hat das Gika und die Tilonier gemacht, aber ich habe dem meinen satirischen Beigeschmack verleiht.“
Reporter:
„Und Sie gehören zu dem engen privaten Kreis von Gika Thomik. Den Präsidenten der Tourismusbranche konnten sie auch kennen lernen, ich darf es untermalen, an einem Bach trafen Sie sich doch mit ihm, er kniete vor Ihren Füßen und begann spontan zu dichten. Und das auf hohem Niveau.“
Nora(begeistert):
„Der ist süß! Mit dem war ich auch kurz zusammen. Dann kam seine Alte und dann hat er sich wieder in die verliebt. Mistbiene! Obwohl er ein Tilonier ist, gefällt er mir. Er ist eine Ausnahme.“
Reporter:
„Ihr Freund hört bestimmt gerne das Lied „Dig“ von Incubus, eine Rockband, die letztens bei der Geburtstagsparty von Gika Thomik auftreten durfte. WER ist es? Dover, Gerald Degen oder doch der große Allmächtige, der sich noch mal Hoffnung macht und dem rabenschwarzen Kohlkopf sein verschmitztes Lächeln schenkt?“
Nora:
„Knut. Knut heißt der, der kann auch sehr schön auf einer Blockflöte spielen. Und Gedichte vom Zwackelmann kann der. Voll süß.“
Reporter:
„Der Zwackelmann, der Zwackelmann, der kennt jeden Trick! Der Zwackelmann, der Zwackelmann hat´s faustdick im Genick! Hotzenplotz! Plotzenhotz! Glotzenrotz! Sprechen Sie etwa von diesen Kindergeschichten mit Räuber Hotzenplotz?“
Nora:
„Ja, genau, der. Toll wie der auch lachen kann.“
Es kommt Gerald Degen auf die zwei zu.
Reporter:
„Welcher Ehre dürfen wir gerecht werden diesen Moment erleben zu dürfen! Der bekannte und renommierte Schauspieler Gerald Degen, der demnächst im Cinema Village bei den Tiloniern eine Nebenrolle spielen wird. Neben Nora Tschirner der zweite Schauspieler, der sich im Filmbuissiness unserer neuen Gebieter etablieren konnte. Und da steht er nun, fordert den Zwackelmann in die Knie, denn da ist Teufels Werk dahinter!“
Gerald(enttäuscht):
„Ja, genau, da ist Magie im Spiel. Ich habe sie verloren, wir waren doch schon in den glückseligsten Vorbereitungen, da erschien er. Knut. Wie weggezaubert war sie doch von ihm.“
Es kommt Dover dazu.
Dover:
„Und ich habe sie gefunden! Die Zaubermelodie! Knut hat sie gesungen, sich gewünscht, daß Nora sich in ihn verliebt und dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Doch Vorsicht, mit dieser Melodie kann man sich nur einmal was wünschen. Man sollte sich also gut überlegen....“
Es flimmert auf einmal im Hintergrund. Ein Hologramm erscheint, Gika Thomik ist zu sehen.
Reporter(kniet):
„Allmächtiger, In der Tat, meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich kommen und vor Gott erscheinen? Das dachte ich heute noch zwischen Frühstücksbrot und Zahnbürste und dann dürfen wir im Fernsehen in unserer Sendung „I gonna run to you“ Sie bewundern dürfen, Meine Tränen sind mir zur Speise geworden,...“
Gika:
„Halt die Luft an, diese Lobhuldigungen nerven mich. Nora, dein Freund ist ein Betrüger. Er kann nichts. Gerade mal popeln kann der. Und pupen. Und peinlich rumgackern. GIB MIR DIE MELODIE, DOVER!“
Dover(unsicher):
„Ähh, ja, also, großer Fürst, ich, ähh, an Stelle deiner Vorväter werden deine Söhne sein, die du zu Fürsten einsetzen wirst auf der ganzen Erde.“
Gika(laut):
„RUHE! GIB mir die Melodie!“
Nora:
„Hey, Mann, Dover, wünsche dir doch, daß du der mächtigste bei uns und den Tiloniern bist.“
Dover:
„Stimmt Nora. Ich singe die Melodie: Jane became insane, na na na na na na na na na.“
Dover wird in den Sitzungssaal der UNO in New York teleportiert. Er steht an einem Pult mit einem Schild wo drauf steht :Tilonien. Währenddessen kniet Gika Thormik vor dem Reporter.
Reporter:
„Endlich kann ich über Sie herfallen, Sie ein gedienter, jemand, der keine Funktion mehr hat in unserem System. Ja, die Menschen haben es geschafft, das Gute konnte gewinnen. Bei den Tiloniern ist der Mächtigste, und somit der mächtigste unseres bekannten Universum: DOVER. Do-often-very-extravagant-regie, seine Drehbücher werden ALLE im Cinema Village verfilmt, mit der Creme de la Creme der Schauspielerszene. Gerald Degen spielt in dem Film „Der romantische Wasserfall“ neben Nora Tschirner Timbuk, eine Märchengestalt aus...“
Nora:
„Sei doch mal ruhig, du Nervensäge! Ohh, Gika, das tut mir leid. Jetzt bist du nicht mehr der Boß. Aber du hast ja jetzt die Melodie, wünsche dir doch was schönes.“
Gika:
„Ich habe alles verloren. Wie schrecklich! Aber eines, das wünsche ich mir, das kann ich dennoch bekommen.“
Gika singt die Melodie.
Nora(charmant):
„Gika...du...ich...ich muß dir jetzt mal was sagen. Aber bevor ich das tue, gönne ich dir mal ein kleines Gedicht, nicht?
Die Bäume sind wie Vögel mädchengleich
und senken gelber Helle zu ihr Laub.
Laternenschein rinnt wie ein zarter Staub
auf lichte Blätter in dem Wipfelreich
Ein schönes Gedicht, für dich Gika. Ich weiß gar nicht so richtig wie ich es dir sagen soll. Ich liebe dich irgendwie, Gika. Und...“
Gika fällt um ihren Hals und küßt sie frenetisch.
Reporter:
„Liebe Zuschauer, heute konnten Sie bei dem Sender „Dover-TV“ eine einmalige Geschichte erleben, hier wurde in wenigen Minuten Weltgeschichte geschrieben. Die Menschen haben gewonnen, doch die begehrte Schauspielerin Nora Tschirner dürfte vergeben sein. Wird Gerald Degen mit dem begonnen Kinderbett einen Ofenabend begehen? Wird Dover seine Macht ausnutzen und Nora mit Gewalt an sich reißen? Dies hat Gika auch nicht getan, es verstößt gegen den Kodex. Sicher wird er Drehbücher schreiben, die Maruschka die besten Filmrollen bescheren dürfen. Doch ihr Herz wird er damit nicht erobern dürfen, Gika hat sie an sich gebunden. Eine Liebeserklärung dieser Dame ist schon eine etwas verbindlichere Art der höchsten Zuneigung. Und dann noch ihr schönes Gedicht, ihm, dem Geschundenen! Und was wird sie sich nur mit der Melodie wünschen? Ich singe jetzt auch gleich die Melodie und wünsche mir: Das Sie beim nächsten mal wieder eingeschaltet haben, einen schönen Abend noch!“