Dovers World
  Fantasy
 
„Wo ist sie denn?“ fragte Mikon, mit blutunterlaufenden Augen um sich blickend. Er hatte sich bis hierher durchgekämpft, er hatte alle untoten Skelette besiegt und war in die Hauptkammer des Bergwerks vorgedrungen. Die hübsche Prinzessin Pelea saß angekettet in der Ecke und sprach :“Da bist du, mein Retter. Ich gebe zu, ich habe dich schon immer begehrt, du warst der interessanteste von allen. Die schönen Lieder, in denen deine Heldentaten besungen werden, haben mir immer am besten gefallen. Komm und befreie mich, mein Held!“
            Mikon ging durch die Kammer und klopfte die Wände ab. Wo ist die böse Echse? Er wollte Mikon der Große sein, der Held, der die böse und giftige Echse besiegt hat. Pelea flüsterte „Ich will mit dir auf einem Boot nach Hause fahren, umjubelt und besungen von den Menschen, wir werden heiraten und...“ „Ich will aber lieber kämpfen!“ unterbrach Mikon erzürnt. „Du hast doch in deinem Leben aber schon so viel gekämpft. Den bösen Drachen Gmaug hast du besiegt, in den Tavernen wird abends immer eine deiner Heldentaten erzählt. Du bist auf Münzen abgebildet, du stehst in den Geschichtsbüchern und viele Kinder werden nach dir benannt!“ jammerte Pelea.
            Rasend rannte Mikon durch die Kammer und schlug mit seinem Schwert durch die Luft. Er wollte endlich mal einen würdigen Gegner finden, der Drache Gmaug war im Nu besiegt, die königlichen Turniere langweilten ihn, er gewann gegen jeden, und den Unhold Brachmanian hatte er mit einem Stich zur Strecke gebracht. Aber diese giftige und bösartige Echse war bestimmt ein wirklicher Gegner. Der Wächter des Bergwerks sagte ihm, daß alle bisher an ihr gescheitert sind.
            „WO ist die Echse?“ fragte Mikon ganz außer sich. Pelea war verwundert, denn um sie zu befreien mußte er sie ja besiegt haben. Diese rote, glitschige und mit Schuppen gepanzerte Echse befand sich vor der Kammer, wo Pelea war. Sie war zehn Meter lang und kaum zu übersehen. „Ich meine nicht diesen Wurm da, den habe ich mit einem Schlag besiegt. Zack, Kopf ab und Sense!“ schimpfte Mikon. Er schaute Pelea an, wie sie dalag, so hilflos und armselig, völlig verdreckt und in Ketten gebunden. Dann sah er sie! Er sprang mit einem Satz zurück, seine Glieder waren angespannt, er konnte das Blut in seinen Adern pochen hören.
            „Achtung, Pelea, nicht rühren! DA ist sie. Wie sie da liegt, sie hätte mich die ganze Zeit schon angreifen können, aber sie hat Tugenden, die mir gefallen. Sie will nämlich auch einen würdigen Gegner haben und hat gewartet, bis ich sie bemerke.“ Pelea war verwundert, wen er da meine. Denn außer den beiden war niemand in der Kammer. Ist er etwa überanstrengt und sieht schon Halluzinationen? Pelea bewegte ihre Beine, da schrie Mikon auf und sprang in die Höhe. Er holte weit aus, man konnte hören, wie sein Schwert die Luft zerschnitt – doch da hielt er auf einmal inne. Die Eidechse hatte sich immer noch nicht bewegt.
            „Hey Echse! HALLO!!!“ rief Mikon. Er berührte ganz vorsichtig mit seinem Schwert die Eidechse, aber auch da rührte sie sich nicht. Mikon stellte schließlich fest, daß sie tot war. Mit einem Klirren ließ er sein Schwert fallen und setzte sich deprimiert hin. Schon wieder keinen würdigen Gegner gehabt, wie schon so oft in seinen Abenteuern. Irgend jemand anders hatte die Eidechse besiegt. Mikon stellte sich vor, was das für ein aufregender Kampf gewesen sein muß. Bestimmt ein stolzer Ritter, wie es Bardon war, mit Kettenhemd und Bihänder – und auf der anderen Seite diese kleine, flinke und geschickte Eidechse, die schneller zuschnappen kann als eine Biene ihre Flügel bewegen kann. Aber diesen Kampf muß doch Pelea mitbekommen haben!
            „Wer war schon vor mir da? Wer hat sie besiegt? Warum hast du nicht IHN genommen, im Gegensatz zu mir ein wahrer Held, seine Augen leuchten den Glanz der Feen, seine starken Arme halten das Schwert, mit dem er sicherlich schon die Löwenspinne besiegt hat! Das war bestimmt ein spannender Kampf, der Held ist auf den Wänden gelaufen, sein Gegner ist pfeilschnell von einer Ecke zur anderen gerannt und...“ Pelea unterbrach ihn. Da war doch niemand gewesen, wenn meinte er? Und wen meint er mit „sie“?
            „Na, die da...die...die...die Eidechse, die zu deinen Füßen liegt“ sprach er mit zittriger Stimme. „Ach, die. Die habe ich zertreten. Aus Versehen aber nur.“ Mikon war sprachlos. Und geschockt. Sie war das? Eine Frau? „Du bist doch aber angekettet, wie hast du das geschafft?“ Pelea meinte, daß sie versehentlich mit einem Fuß auf die Eidechse getreten sei. „Befreist du mich jetzt, Mikon?“ flehte Pelea. Also war sie es. Und nur aus Versehen. Mit dem Fuß. Und das, obwohl sie angekettet war! Wie hätte sie den Drachen Gmaug besiegt, bestimmt noch schneller als er! Und dann war sie noch so bescheiden, andere hätten so sehr damit geprahlt. Er schaute Pelea an, wie sie dalag, so hilflos und elegant, völlig erschöpft nach dem wahrscheinlich sehr anstrengenden Kampf und in Ketten gebunden. Und war sie schön!
            Sofort nahm er sein Schwert und zerteilte ihre Ketten. Dann gab er ihr es. „Hier Pelea, mit dem Schwert kann man leichter Gegner besiegen. Mit dem nackten Fuß ist das viel schwerer, du wunderschöne Seerose. Ich werde noch viel von dir lernen.“ Pelea gab Mikon einen Kuß. Nein, sie brauche kein Schwert, sie verstehe davon nichts sagte sie lachend. Mikon dachte sich, na klar, wenn man solch eine mächtige Eidechse mit dem Fuß besiegen kann, dann brauche man natürlich kein Schwert. Schwerter sind nur was für Schwächlinge, dachte er sich.
            Beide verließen die Kammer und eilten schnell hinaus. Das Bergwerk begann jetzt nämlich in sich zusammenzustürzen. Da sprang auf einmal ein Ork auf die beiden zu und bedrohte sie. Mikon wollte es so machen wie Pelea, er ließ sein Schwert fallen und rannte auf den Ork zu um ihn mit dem Fuß zu treten. Er sprang auf den Ork, doch dieser wich zur Seite aus und Mikon fiel hin. Der Ork lachte laut auf und sah auf einmal Pelea. Solch eine schöne Gestalt hatte er noch nie gesehen, diese häßlichen Orkfrauen erregten ihn gar nicht mehr, aber Pelea wollte er haben. Röchelnd rannte er auf sie zu, da hob Pelea das Schwert und rief :“Mikon, warum hast du dein Schwert weggeworfen? Hier!“ Sie warf das Schwert in die Luft Richtung Mikon. Als das Schwert sich aber über dem Kopf des Orks befand, ergriff dieser die Flucht. Er dachte sich, so eine schöne Gestalt mit solch einer eigenartigen Kampfweise, das kann nicht gut sein, ich flüchte lieber.
            Der Ork war weg, Mikon blieb wie angewurzelt stehen und berührte mit seiner Hand Peleas Wange, um sie zart zu streicheln. Dann kniete er vor ihr und sprach :“Pelea, was bist du nur für ein Held! Du kannst die bösesten Drachen mit deinem nackten Fuß zertreten und die brutalsten Orks ergreifen die Flucht, wenn sie sehen, daß du ein Schwert hast. Der gigantische Leopardenbär wäre dir hilflos ausgeliefert, die schreckliche Zitronenschlange würde das Weite suchen, wenn sie dich nur sehen würde, der grüne...“
„Warum würde sie das Weite suchen, wenn sie mich sehen würde? Weil ich so häßlich bin?“ fragte Pelea mit einem versteckten Lächeln.
„Nein...du bist wunderschön, du kannst einen dahinschmelzen lassen, wenn du deinem Mund ein romantisches Lächeln entlockst. Pelea, ich will dich heiraten! Ich will Kinder mit dir haben, aber nur Töchter, sie sollen alle Pelea heißen!“
Beide küßten sich und verließen das Bergwerk. Nach ein paar Tagen erreichten sie die Stadt. Die Menschen jubelten und sangen laut den Namen von Mikon. Dieser schüttelte aber dauernd den Kopf und zeigte auf Pelea. „Sie ist der Held, sie ist viel mutiger als ich!“ Pelea freute sich und küßte ihren neuen Liebhaber.
Am Rande der Menschenmasse, da stand er. Dorius, der Riese. Der Versager. So wurde er genannt, er war ein Gehilfe eines Müllers und war bettelarm. Er wäre auch gerne mal so beliebt wie Mikon. Und dieser Mikon schüttelte noch den Kopf, zeigte auf die wunderwunderschöne Frau, wahrscheinlich nach dem Motto :“Ihr dummen Menschen, was jubelt ihr so? Warum seid ihr so glücklich? Die Frau, auf die ich zeige, die Liebe mit ihr ist so schön, wenn ihr das wüßtet, dann hättet ihr gar keine Lust mehr auf euer langweiliges Leben, ihr wäret traurig und würdet nach Hause gehen.“ Doch, diese Frau würde er auch gerne mal küssen. Augenblicklich rannte er vor, direkt auf Pelea zu – und küßte sie. Da gab sie ihm eine Ohrfeige, das war zu viel für sein schwaches Herz. Er fiel um und war weg.
„Unglaublich, so einen Riesen hat meine Pelea mit einer Ohrfeige besiegt! Sie ist der Held, nicht ich! Beim Drachen Gmaug, wo ihr mich alle besingt, da hätte sie sich die Zehnnägel abgeschnitten und ihn damit beworfen – und er wäre tot umgefallen!“ rief Mikon. Die Leute lachten und bewarfen ihn mit Blumen und Girlanden. Der König erschien und wollte Mikon eine Goldkette umhängen. Dieser lehnte aber ab und zeigte auf Pelea, sie sollte sie bekommen.
Es wurde danach eine überschwengliche Orgie organisiert, mit zahlreichen namhaften Gästen wie etwa dem Sultan Baldur oder Scheich Chamani. Völlig in Dekadenz verfallen tanzten sie zu Harfenklängen und schütteten Wein auf die Fliesen. Mikon lehnte sich zurück und genoß diesen Abend. Da sah er einen alten Mann mit einer Kapuze, die mit Sternen verziert war. Dieser alte Mann jonglierte mit eigenartigen Gegenständen, Mikon wollte sich das mal näher ansehen. Als er vor ihm stand konnte er seinen Augen nicht trauen. Der alte Mann war ein Zauberer, ein Magier, er warf zackig geformte Bälle in die Höhe, die sich in der Luft verformten und die eigentümlichsten Gestalten annahmen. Mikon hatte schon immer Magier bewundert. Hochachtungsvoll saß er sich hin und bewunderte diese Zauberei. Daneben saß Pelea, die eher einen gelangweilten Eindruck machte.
„Und dann sagte ich dem Gnom : Paß auf, sonst verwandele ich dich in eine garstige Salzrübe, die Schnupfen hat. Der Gnom glaubte mir nicht – und ich sprach einen Zauber aus, für einen Moment war er nur ein Stück Gemüse. Danach machte ich ihn wieder zum Gnom und er gab mir das, was ich so sehr begehrte. Den Stab des Salamanders, mit dem man Menschen in Tiere verwandeln kann. Ich fragte dann den großen Panther-Magier, ob...“ Auf einmal wurde der Magier von Pelea unterbrochen. Sie gähnte ganz laut und meckerte: „Ach ihr mit euren langweiligen Geschichten und langweiligen Tricks. Total öde! Ich gehe lieber etwas tanzen.“
Das hatte Mikon sowieso nie verstanden. Das die Magie in seiner Welt so verpönt ist. Das ist doch aufregend, wie der Magier Gegenstände in die Luft wirft, die sich in Würfel, dann in bunten Kugeln und dann in Tetraeder verwandeln. Er fragte den Magier, warum die Kunststücke eines Magiers nicht beliebter sind. „Ach, damit habe ich mich schon abgefunden. Ihr normalen Menschen denkt lieber ans Fressen und ans Poppen, habt keinen Sinn für die Ästhetik der Magie. Ich habe viel studiert, sämtliche Werke gelesen und mich schon früh damit abgefunden, nicht berühmt zu werden. Lieber mache ich meine Zaubertricks für mich, aber eins sage ich dir, mein Freund: Irgendwann, wenn ich ein Magier bin, der die zwanzigste Stufe des Abrakadabra-Gürtels erreicht hat, dann teleportiere ich mich auf den Planeten Erde, der befindet sich in einer weit entfernten Galaxie. Da gibt es so gut wie keine Magie, da kann ich es zu was bringen“ sprach der alte Magier und jonglierte weiter mit seinen Zaubergegenständen. Mikon fragte ihn:“ Kannst du auch Kampfzauber? Dann könntest du statt ich die Abenteuer bestehen und ein Held werden!“. Der Magier schüttelte den Kopf und sprach:“ Der Gott der Magie hat die Kampfzauber verbannt, das war nach den Magierkriegen vor zehntausend Jahren. Damals, jaja, da wurde Magie schon in der Grundschule gelehrt. Jetzt aber ist man als Zauberer ein armer Schlucker und ist vielleicht etwas höher gestellt als ein gewöhnlicher Bettler.“
Das fand Mikon jetzt aber ungerecht. Er ging fest entschlossen gleich zum König und bat ihn den Magier zu bewundern. „Ach, der, jaja, das kenne ich schon. Mit den Würfeln, Tetraedern und so. Langweilig. Lieber will ich dich mit deinem Schwert bewundern. Komm, zeig uns ein paar von deinen Kunststücken, Mikon!“ Der Barde sang währenddessen ein Lied, mit welchem er sehr beliebt wurde. Der Refrain lautete :“Magie, Magie, mit der schaffst du es nie!“ Alle lachten, dieses Lied war sehr beliebt, da es die Menschen dort erheiterte. Mikon warf wütend sein Schwert klirrend auf den Boden und ging zu dem Magier. Er sprach :“Kannst du nicht Kunststücke mit einem Schwert zaubern? Das würde diese dummen Menschen eher erheitern.“ Der Magier verneinte aber, dies würde schon Kampfzauber ähneln, denn mit einem Schwert, mit einem Schwert...
ACH, SCHEISS doch drauf, dachte sich der Magier. Er wollte nicht mehr in der Ecke stehen, der stets ignorierte Zauberkünstler bleiben und sein Dasein als Pausenclown fristen. Entweder jetzt oder nie!! Er wollte einmal in diesem Leben auch bewundert werden. Mit einem ausgefeilten, bombastischen Kampfzauber. Mikon war daraufhin sehr glücklich, endlich würde er es denen zeigen. Doch was ist, wenn der Magiergott das mitbekommen würde, und er würde es mitbekommen, schließlich ist er ja nicht umsonst ein Gott? Aber dem Magier war das auch egal. Lieber das Leben noch mal so richtig auskosten und dafür die Konsequenzen tragen statt sein Leben lang nur ausgelacht und verpönt zu werden. Und da das sein letzter Auftritt hier auf dem Planeten werden würde, so wollte er noch mal richtig auf die Pauke hauen und hier eine Big Show abgeben.
Er ging in den Mittelpunkt des Festsaales, er hörte die Leute, wie sie tuschelten und anfingen über ihn zu lachen. Der Barde begann mit einem Lied mit dem Namen „Selbst der Zebrahamster kann schon mehr“. Die Menschen lachten noch mehr, einer bewarf den Magier mit einer leeren Flasche und lachte laut. Da begann der Magier sich zu konzentrieren, er wollte alle seine Reserven rauskitzeln, jetzt alles noch mal geben, seine gesamte Mana verbrauchen.
Der Magier schloß die Augen und begann eine Zauberformel zu flüstern. Die Gitarre des Barden verwandelte sich plötzlich in eine schleimtriefende, glitschige Pythonschlange, die wie ein Löwe brüllte und alle waren auf einmal mucksmäuschenstill. Die Kerzen und Fackeln erloschen, das einzigste Licht war eine rot leuchtende Kugel, die sich drehte und über dem Kopf des Zauberers schwebte. Die Pythonschlange brüllte nach Leibeskräften, da verwandelte sie sich in eine Ratte mit Schildkrötenkopf und huschte davon.
Auf einmal erschienen silbern glitzernde Schwerter um den Magier, die sich drehten und um ihn schwebten. Sie sausten durch den Saal und klirrten aneinander, und das alles in atemberaubender Geschwindigkeit. Von den Ecken des Saales rauschten Feuerbälle auf die rot leuchtende Kugel, diese verschlang sie und jedesmal pulsierte die Kugel hell auf. Und dabei ertönte ein Beben, unter dem Teppich bildeten sich Luftwirbel und für einen kurzen Moment erhob sich der Teppich. Dabei fielen die Leute um und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Schwerter in der Luft klirrten aufeinander, immer schneller und sie verwandelten sich in Langschwerter, Bihänder, Äxte und Säbel.
Auf einmal explodierte die rote Kugel mit einem lauten Knall, Staubfetzen flogen durch die Luft und die Feuerbälle vereinigten sich in der Mitte und bildeten sich zu einer Gestalt. Die Gestalt war ein Drache. Er flog über den Köpfen der Leute und gab laute Schreie von sich. Da rief der Drache: „Ich bin es, Bastam, der Diener des Magiergottes! Was fällt dir ein hier solch ein Spektakel abzugeben? Auf das du ein elender Wurm wirst und dein Dasein in einer dreckigen Grotte fristest!“
Und auf einmal war alles vorbei, weder der Drache noch der Zauberer waren in dem Saal. Die Kerzen und die Fackeln brannten wieder. Doch es war immer noch still im Saal. Mikon begann als erster zu klatschen, dann stimmten immer mehr mit ein, am Ende klatschten alle Menschen und jubelten. Was war das doch für ein Ereignis gewesen! Selbst Pelea war sehr angetan von diesem Schauspiel, so etwas hatte sie noch nie gesehen gehabt. Mikon lief wie verrückt im Raum umher und rief :“Zauberer, Zauberer, du bist der beste! Doch wo bist du nur?“
Weit weg, auf einem anderen Kontinent war Erwin, er machte sich gerade ein Lagerfeuer vor einer Grotte. Er war hungrig, schließlich war er weit gewandert ohne etwas zu sich zu nehmen. Nach dem Essen hatte er vorgehabt in der Grotte zu schlafen. Vorher wollte er aber noch mal in der Höhle schauen, ob da nicht ein Ungeheuer oder dergleichen auf ihn lauere. Vorsichtig näherte er sich der Höhle, da sah er auf einmal etwas, was ihn sehr verwunderte : Eine kleine Ansammlung von Würmern, die sich vor einem anderen Wurm versammelt hatten. Und dieser eine Wurm jonglierte mit kleinen Kügelchen, die sich immer wieder verwandelten.
Solche Menschen, die so etwas können, kannte Erwin, sie werden ‚Magier‘ genannt. Diese Magier werden in seiner Welt kaum beachtet, er fand das auch meist langweilig. Aber ein Wurm, der so was kann? Das hatte er noch nie gesehen gehabt. Er beschloß jetzt nicht mehr ständig irgendwo Geld zu klauen oder zu betteln, nein, er wollte sich diesen Wurm fangen und mit ihm zum Markt gehen, wo er den zaubernden Wurm und einen Hut auf den Boden legen würde. Und die Leute würden staunen, sie würden ihm viel Geld in den Hut werfen!
 
  Heute waren schon 1 Besucher (1 Hits) hier!  
 
Diese Webseite wurde kostenlos mit Homepage-Baukasten.de erstellt. Willst du auch eine eigene Webseite?
Gratis anmelden