Bei „Sound & Drumland“ in Prenzlauer Berg.
Mann:
„Hallo, ich hätte gerne einen E-Bass.“
Verkäufer:
„Haben Sie schon eine Idee welchen ?“
Mann:
„Ich will einen haben, mit dem man ‚Teen Town‘ von Jaco Pastorius spielen kann.“
Verkäufer:
„Sie sind scheinbar ein guter Bassist, da könnte ich Ihnen unser neustes Modell von Warwick zeigen.“
Der Verkäufer holt einen Bass und gibt ihn dem Mann.
Mann:
„Wie hänge ich mir den um ?“
Verkäufer(verwundert):
„Na so wie jeden Bass.“
Der Verkäufer hängt dem Mann den Bass über. Er schließt ihn an den Bassverstärker an.
Mann:
„Und wo drücke ich jetzt auf play ?“
Der Verkäufer stellt den Verstärker an.
Verkäufer:
„So, jetzt können Sie spielen.“
Mann(verärgert):
„Wo drücke ich denn jetzt auf play ?!?“
Verkäufer:
„Der Bass braucht keine Play-Taste, der Verstärker ist an. Sie können spielen.“
Mann:
„Wo steht hier auf dem Bass bitte ‚Teen Town‘ wo ich drücken kann ?“
Verkäufer(lacht):
„Na Sie müssen das schon selber spielen. Zupfen Sie doch mal an eine Seite.“
Der Mann zupft vorsichtig ziemlich ungeschickt eine der vier Seiten. Es erklingt ein Ton.
Mann(irritiert):
„Wie...wie muß ich die Seiten zupfen, damit ‚Teen Town‘ zu hören ist ?“
Verkäufer:
„Einen Moment, ich zeige es Ihnen.“
Der Verkäufer hängt sich den Bass um und spielt etwas fehlerhaft den schwierigen Anfang von ‚Teen Town‘.
Mann:
„Achso, so schwer ist das ? Warum macht man es nicht so einfach wie auf meinem CD-Player ?“
Verkäufer:
„Sind Sie immer noch am E-Bass interessiert ? Sie sollten mit einfachen Liedern beginnen.“
Mann:
„Nein, danke. Ich wollte ‚Teen Town‘ auf dem Bass spielen. Wenn das so schwer ist, dann höre ich mir es lieber über die Anlage zu Hause an. Tschüß.“
Der Mann geht und der Verkäufer kann sich ein Lachen nicht unterdrücken.